Aktuelles aus Allershausen

Der Bürgermeister informiert - September 2017

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

der Spruch des griechischen Sklaven Aesop „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ wurde ja schon mehrfach umgeschrieben, beispielsweise in „Eine Schwalbe macht schon etwas Sommer“ des deutschen Philosophen Manfred Hinrich bzw. „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – viele auch nicht“ der deutschen Lyrikerin Anke Maggauer-Kirsche.

Man kann hier hineindeuten, was man will: Nur – wo sind die Schwalben überhaupt?

Während ich diese Zeilen verfasse, macht das Wetter ziemliche Kapriolen! An einem Tag 37° drückende Schwüle und am nächsten Tag 16° Kühle! Ich hoffe, Sie hatten oder haben trotzdem immer noch einen schönen, erholsamen Urlaub bzw. Ferientage!

In der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause hat der Gemeinderat noch einige wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen:

So hat er dem von der Projektgruppe „Marke Allershausen“ erarbeiteten und von Frau Pettrich von der Firma Identität & Image begleiteten Vorschlag eines Markenzeichens Allershausen mit der Aussage „Ausfahrt zum Bleiben“ zugestimmt. Ziel war es, einen sogenannten „Claim“ zu finden, wofür Allershausen steht und auch künftig stehen wird. Der Nutzen einer Marke ist, dass sie eine Kompetenzaussage darstellt und Orientierung gibt sowie den Bekanntheitsgrad erheblich steigert. Der Vorschlag erhielt aus dem Gemeinderat viel Lob und wurde einstimmig beschlossen.

In der gleichen Sitzung wurde der Auftrag zur Lieferung und Montage einer weiteren Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule zur Eigennutzung und zur Umsetzung des Energienutzungskonzepts einstimmig an die Firma Freising Solar zu einem Angebotspreis von 108.101,72 Euro brutto vergeben. In diesem Zusammenhang beschloss man auch die Herstellung eines neuen Hausanschlusses für die Schule bis zu einer maximalen Vergabesumme von rund 55.000 Euro brutto. Nebenbei bemerkt: Die Bauarbeiten zur Dachsanierung sowie zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes laufen während der großen Ferien auf vollen Touren!

Die Freiwillige Feuerwehr Allershausen erhält als Ersatz für ein altes Fahrzeug einen neuen Gerätewagen Logistik GW-L2. Dazu wurde eine europaweite Ausschreibung durchgeführt. Der staatliche Zuschuss beträgt als Festbetrag ungeachtet von den tatsächlichen Kosten 58.000 Euro und auch der Landkreis bezuschusst den Fahrzeugkauf mit 10 % der Anschaffungskosten. Die Vergabesumme beläuft sich allerdings auf 325.665 Euro!

Beschlossen wurde auch die Erstellung eines sogenannten „Glasfaser-Masterplans“. Die Firma Corwese, die bereits mehrere Aufträge zur Zufriedenheit der Gemeinde durchgeführt hat, wurde mit der Beratungsleistung zur Erstellung beauftragt. Die Kosten hierfür werden im Rahmen der Bundesförderung voll übernommen.

Zum Abschluss möchte ich mich ganz herzlich bedanken bei unserem Jugendleiter Ludwig Wörmann und seinen Helferinnen und Helfern für die Organisation und Durchführung der diesjährigen Sommerferienspiele, bei denen wieder einiges geboten war und ist!

Ein sehr großes Lob auch an die Organisatoren und Helfer/Innen des diesjährigen Volksfestes. Es war wieder ein voller Erfolg, verlief friedlich und harmonisch und machte allen Besuchern großen Spaß. Unser Volksfest war, ist und bleibt ein Fest für uns alle!

Die Einweihung der Glonnterrassen und vor allem das zwei Tage später stattfindende Glonn-Bürgerfest waren absolute Höhepunkte in diesem Jahr! Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, verweise nur an den Bericht in dieser Ausgabe der Allershausener Nachrichten und erinnere an die Schlagzeilen der Tagespresse wie „Die Eroberung des Paradieses“ im Freisinger Tagblatt bzw. „Rauschendes Fest für die neue Mitte“ in der Freisinger Süddeutschen Zeitung. Die Spannung, die in der Luft lag, die Erwartungshaltung, die Freude, ja die ganze Atmosphäre lässt sich nur noch mit den Großereignissen in unserem Jubiläumsjahr 2014 vergleichen.

Herzlichen Dank an den Arbeitskreis Neue Ortsmitte, der in erster Linie für die Aufstellung des Programms und den Inhalt verantwortlich war, sowie an alle Mitwirkenden, der Freiwilligen Feuerwehr und ihrer Jugend, den Johannitern, dem Fischereiverein, dem Burschenverein, den Kindertageseinrichtungen, allen Sponsoren, seien es Firmen oder Privatpersonen (eine Liste der Geld- und Sachspender finden Sie auch in dieser Ausgabe der AN) und allen anderen Teilnehmern und Besuchern.

Es war einfach nur toll!

Bereits während der Feier wurde an mich vielfach der Wunsch herangetragen, dass wir dieses Fest mindestens jedes Jahr wiederholen sollten (ähnlich wie 2014 beim Mittelaltermarkt). Dazu muss ich aber sagen, dass sich wahrscheinlich die wenigsten von Ihnen wohl vorstellen können, wie viel Arbeit „hinter“ so einem Fest steht. Die Organisation und Durchführung erfordert sehr viel Zeit und auch Geld!

Aber eine Wiederholung schließe ich nicht kategorisch aus!

Ihr

Rupert Popp

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