Aktuelles aus Allershausen

Weihnachtsgrüße des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Jugendliche und Kinder,

 

kaum hat das Jahr begonnen, schon ist wieder Weihnachten und Advent!

So ist wenigstens mein Eindruck

Advent: Laut Duden lateinisch „Ankunft“ (des Herrn), beschreibt die Zeit vor Weihnachten.

Eigentlich eine Zeit des Innehaltens, eine Zeit des Insichgehens, des Nachdenkens und zur Ruhe kommen.

Stattdessen: Hektik, Einkaufsstress, Termindruck!

Ich weiß, wovon ich hier schreibe!

Aber es geht auch anders - wenn man will!

Zumindest sollte man versuchen, sich nicht mehr in das übliche Schema pressen zu lassen!

Einfach es ruhiger angehen, gelassener, toleranter und rücksichtsvoller sein, vor allem gegenüber seinen Nächsten, aber auch der Allgemeinheit.

In unsere Gemeinde ist im beinahe abgelaufenen Jahr wieder sehr viel passiert und voran gebracht.

Von den vielen Ereignissen möchte ich hier nur zwei noch einmal erwähnen, weil sie mir besonders am Herzen liegen und vor allem für die Gemeinde meines Erachtens von großer Bedeutung sind:

Zum einen die Neue Ortsmitte.

Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Kinder und Jugendliche, haben am Samstag den 22. Juli im Rahmen einer riesigen Party, eines rauschenden Festes, die neue Ortsmitte in Besitz genommen und feierten an diesem Tag auf den Terrassen und auf den Inseln.

Ich habe es schon einmal erwähnt, die Spannung, die in der Luft lag, die Erwartungshaltung, die Freude, ja die ganze Atmosphäre ließ sich nur noch mit den Großereignissen aus dem Jubiläumsjahr 2014 vergleichen.

Aber es passte auch alles: Der strahlende Sonnenschein tagsüber und der Sternenhimmel später trugen wesentlich dazu bei.

Bei dieser ersten „Allershausener Sommernacht“ spielte die Big Band der TU München Weihenstephan, 1250 Gummienten starteten pünktlich zu einem Rennen auf der Glonn und spektakulär war zum Abschluss die Feuershow auf den Inseln. Dazwischen jagte ein Programmpunkt den anderen und alle waren begeistert.

Mit diesem unvergesslichen Fest wurde bewiesen, dass sich die Millioneninvestition, die wir in das Projekt gesteckt haben, bereits jetzt absolut gelohnt hat!

Die Schlagzeilen in der Tagespresse wie „die Eroberung des Paradieses“ im Freisinger Tagblatt und „Rauschendes Fest für die Ortsmitte“ in der Freisinger Süddeutschen Zeitung sagten eigentlich alles dazu aus.

Zum anderen wird die Gemeinde voraussichtlich im kommenden Jahr ein neues Baugebiet „Eggenberger-Feld-Süd“ ausweisen. Die Grundstücksverhandlungen sind abgeschlossen, der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München wurde mit der Erarbeitung des Bebauungsplans beauftragt und arbeitet mit Nachdruck daran. Das Baugebiet ist ziemlich groß, es umfasst rund 6,2 ha! Die Grundstücke, die in das Eigentum der Gemeinde übergegangen sind, werden vermutlich bereits im kommenden Jahr im Rahmen des sogenannten „Allershausener Modells“ (Einheimischen-Modell) an in Frage kommende Bewerber vergeben. Es liegen auch bereits eine ganze Anzahl von Anträgen in der Gemeindeverwaltung vor. Dem ist allerdings zuzufügen, dass wir unsere Vergaberichtlinien noch auf den neuesten Stand nach den EU-Vorgaben bringen müssen.

Es ist auch angedacht, in dem Bereich einen dritten Kindergarten, vermutlich dreigruppig, zu errichten. Der Bedarf ist meines Erachtens mit dem Anwachsen der Gemeinde gegeben und die in Containern untergebrachte fünfte Gruppe am jetzigen Gemeindekindergarten könnte dann aufgelöst werden.

Wie jedes Jahr sage ich danke allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sich im beinahe abgelaufenen Jahr 2017 in irgendeiner Weise um das Wohl ihrer Mitmenschen und der Gemeinde verdient gemacht haben!

Wiederum wünsche ich Ihnen, all Ihren Angehörigen und Lieben – trotz der schrecklichen Ereignisse in der Welt – einen hoffentlich ruhigen und besinnlichen Advent, frohe Weihnachten sowie ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr 2018!

Ein Unbekannter hat einmal gesagt: „Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin,

                                                                         dass wir auf unserer Suche

                                                                         nach dem Großen und Außerordentlichen

                                                                         auf das Unscheinbare und Kleine

                                                                         hingewiesen werden.“

Ihr

Rupert Popp

 

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