Aktuelles aus Allershausen

Der Bürgermeister informiert - Oktober 2018

Liebe Allershausenerinnen und Allershausener,

 

aus dem Gemeinderat ist zu berichten, dass der Auftrag zur Erstellung eines Feuerwehr-Bedarfsplanes der Firma Dittelmann aus Passau erteilt wurde.
Hintergrund hierfür ist, dass objektiv festgestellt werden soll, wie die gemeindlichen Feuerwehren technisch und personell ausgestattet werden müssen und ob die Hilfsfrist in allen Gemeindeteilen eingehalten werden kann. Dazu muss das Gefahrenpotential vor Ort sowie die vorhandenen gemeindlichen Abwehrkräfte (= Feuerwehr) erfasst werden, die Situation muss analysiert und ggf. müssen Verbesserungsmöglichkeiten und Maßnahmen zu deren Umsetzung formuliert werden.
Nach der Vollzugsbekanntmachung zum bayerischen Feuerwehrgesetz haben grundsätzlich alle Gemeinden einen solchen Bedarfsplan aufzustellen.

Der erste Bauabschnitt der PV-Anlage zum Eigenverbrauch sowie Einspeisung von erneuerbarem Strom wurde im Jahr 2017 beschlossen und ist bereits umgesetzt. Die Anlage auf unserer Schule ist in Betrieb genommen und ans Stromnetz angeschlossen. Sie hat seither nahezu 70.000 Kilowatt Strom erzeugt und damit mehr als 44 Tonnen Kohlendioxid vermieden!
Nun soll in einem zweiten Bauabschnitt die restliche Anlage errichtet werden.
Die Planung dazu, die Ausschreibung und Bauleitung der Anlage wurde an die Solarwerkstatt Freising, Dipl.-Ing. Andreas Henze, vergeben. Erfreulich dabei ist, dass der erste Bauabschnitt entgegen der ursprünglichen Kostenschätzung rund 30.000 € günstiger realisiert werden konnte.
Damit macht die Gemeinde Allershausen einen weiteren Schritt zur Umsetzung des Energiewendebeschlusses.

Wie in den letzten Allershausener Nachrichten bereits berichtet, hat der Gemeinderat die notwendigen Beschlüsse zur Realisierung des Neubaugebietes „Eggenberger Feld-Süd“ gefasst. Demnächst beginnt das Auslegungs- und Anhörungsverfahren, in dem alle Beteiligten und Betroffenen ihre Einwände, Wünsche und Vorschläge bei der Verwaltung vorbringen können. Ich bitte um Beachtung der einschlägigen Bekanntmachungen!

Eine leidige und anscheinend „never ending story“:
Radweg Jobsterstraße – Errichtung einer Polleranlage.
Eigentlich hätte in der Sitzung am 18. September eine endgültige Entscheidung fallen sollen. Die Diskussion verlief wie in den vergangenen Zeiten wieder sehr kontrovers. Die Meinungen gingen von einer totalen Sperre bis zu einer erneuten vollständigen Öffnung auseinander. Erschwert wird die Entscheidung dadurch, dass ein Stromanschluss, der für die Errichtung dieser Polleranlage unumgänglich ist, erhebliche Kosten verursachen würde. Diese liegen aufgrund der Länge der zu legenden Stromkabel zwischen 40.000 und 50.000 Euro, was letztendlich zu Gesamtkosten zwischen 60.000 und 80.000 Euro führen würde.
Schließlich wurde die Entscheidung noch einmal vertagt, da auf Vorschlag von Gemeinderatsmitglied Schrödl versuchsweise eine Beschilderung mit dem Zeichen „Fahrradstraße“ für einen Zeitraum von 2 bis 3 Monaten erfolgen soll und die Verwaltung beauftragt wurde, bei anderen Kommunen Erfahrungsberichte dazu einzuholen.
Das Zeichen böte die Möglichkeit, dass Fußgänger, Radfahrer und PKW gleichgestellt sind – allerdings mit Vorrang der Fußgänger und Radfahrer. Voraussetzung hierbei ist eine gegenseitige Rücksichtnahme. Außerdem könnte die kommunale Verkehrsüberwachung wieder den fließenden Verkehr kontrollieren.

In der Gemeinde Allershausen wurden mit großem finanziellem Aufwand weitere drei Spielplätze (Spielplätze „Reckmühle“, „Am Amperfeld II“ und „Kohlstattfeld“) überarbeitet bzw. mit neuen Spielgeräten ausgestattet. Damit eröffnen sich für die Kinder im Gemeindegebiet nun weitere abenteuerliche Möglichkeiten.

Zu den Spielplätzen und auch zur Neuen Ortsmitte „Glonnterrassen“:
Es wurden (und werden) sich viele Gedanken gemacht, Entwürfe erarbeitet und mit zum Teil hohem Aufwand umgesetzt, um einer möglichst großen Anzahl Menschen hier in der Gemeinde Allershausen die Möglichkeit zu geben, ihre freie Zeit auf angenehme Weise in schöner Umgebung zu verbringen.

Mein Appell an alle „Nutzer“:
Bitte sorgt durch achtsamen Umgang mit den Anlagen dafür, dass wir alle diese unbeschwert genießen können und dies auch möglichst lange so bleibt!
Das Entfachen eines offenen Feuers auf Holztischen bei den Glonnterrassen oder die mutwillige Zerstörung einer der Liegebänke gehören sicher nicht dazu!
Grundsätzlich stehen genügend Mülleimer für Abfall zur Verfügung, die regelmäßig geleert werden.
Es besteht aber durchaus die Möglichkeit, seine für ein geselliges Zusammensein mitgebrachten und dann leeren Getränkeflaschen oder Pizzakartons wieder mit nach Hause zu nehmen.
Denn – und das sollte sich jeder einzelne einmal fragen - wer möchte sich schon gerne in den Müll der anderen setzen?

Am Sonntag, den 14. Oktober, fanden die Landtagswahlen statt.

„Die Schlacht ist geschlagen!“ könnte man nach der im Vorfeld der Wahl geäußerten Parolen,
Aussagen, Versprechungen, Vorwürfen etc. der einzelnen Parteien und Gruppierungen „titeln“.
„Wahldebakel für CSU und SPD“, „Grüne triumphieren – Freie Wähler legen zu“.
Solche Schlagzeilen waren der Aufmacher in den Tageszeitungen einen Tag danach.
Kommentare und Analysen dazu überlasse ich anderen, klügeren Leuten.
Nur so viel: Die Kultur, v. a. die politische, lässt schon sehr zu wünschen übrig!
Es spricht nichts gegen eine harte Auseinandersetzung – in der Sache, aber nicht personell.

Allerdings ist es mir ein Bedürfnis, mich bei allen Wahlhelfer/Inne/n, die sich an diesem Tag zur Verfügung gestellt hatten, sowie v. a. bei meinen Mitarbeiter/Inne/n aus der Verwaltung, allen voran wieder Hr. Vachal, Fr. Ziegler, Fr. Schweiger und Fr. Lingnau, die bis in die frühen Morgenstunden im Rathaus die Ergebnisse aus den Wahllokalen prüfen mussten, um sie anschließend dann noch an das Landratsamt Freising weiterleiteten, ganz herzlich bedanken!
Die Auswertung war nicht ganz so einfach, wie im Vorfeld erhofft!

Ihr

Rupert Popp

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